Aktuelle Projekte

GraphoLearn

Neu im App Store und Google Play Store

Die App GraphoLearn Swiss German, unser wissenschaftlich fundiertes Lesetraining für Kinder mit und ohne Leseschwächen.

Ein Bild, das Text enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

Der fortschreitende Schwierigkeitsgrad und der adaptive Spielfortschritt fördern das Lesen auf den Stufen 1. bis 3. Klasse. Eine attraktive Spielumgebung und die zu sammelnden Preise erhalten die Motivation. Die App wurde in unseren Studien erfolgreich eingesetzt und steht jetzt unentgeltlich allen Interessierten zur Verfügung.

Sie möchten das Spiel im App Store oder im Google Play Store herunterladen, in die App (MP4, 69988 KB) reinschnuppern oder uns kontaktieren grapholearn.ch@gmail.com.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Neurofeedback zur Verbesserung von Lesefertigkeiten

In dieser Studie, welche im Rahmen des transdisziplinären Forschungsnetzwerks „NCCR Evolving Language“ durchgeführt wird, untersuchen wir den Einfluss von Neurofeedback Training auf die Lesefähigkeiten von gesunden Erwachsenen.

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Neurofeedback Training mittels funktioneller Magnetresonanztomographie ist eine neuartige neurowissenschaftliche Methode, bei welcher Probanden Feedback über ihre eigenen Hirnsignale in Echtzeit erhalten. Dadurch ist es möglich, Kontrolle über eigene Hirnsignale auszuüben und diese gezielt zu steuern. Mittels gezielten Neurofeedback Trainings einer lese-relevanten Region des Gehirns wollen wir so die Leistung dieser Region erhöhen, um Lesefähigkeiten zu verbessern.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer (PDF, 969 KB)

Grapholemo: Individuelle Unterschiede im Leselernprozess

Lesen ist eine wesentliche Fertigkeit in der heutigen Informationsgesellschaft und daher ein zentraler Schwerpunkt der schulischen Ausbildung. Dennoch sind die Gründe, weshalb manche Menschen beim Lesen Lernen Schwierigkeiten haben, bis heute nicht vollständig geklärt. Eine der grundlegenden Komponenten des Leselernprozesses ist die Bildung von Verknüpfungen des gesprochenen Sprachlautes (Phonem) und der orthographischen Repräsentation (Buchstabe im Alphabet; Graphem), auch Laut-Buchstaben-Verbindung genannt.

Mit dem Projekt Grapholemo wollen wir die Mechanismen unseres Gehirns bei der Entstehung von Laut-Buchstaben-Verbindungen besser verstehen. Zu diesem Zweck führen wir ein Experiment durch, in dem die Bildung solcher Laut-Buchstaben-Verbindungen simuliert wird. Die Probanden lernen durch Feedback, neue Verknüpfungen zwischen Lauten und Symbolen zu bilden. Während sie die Feedbackaufgabe ausführen, wird ihre Hirnaktivität registriert. Die simultan gewonnenen Aufnahmen aus der Elektroenzephalografie (EEG) und Magnetresonanztomografie (MRT) werden verwendet, um sowohl zeitliche als auch räumliche Informationen über die neuronalen Vorgänge während des Lernens zu erhalten.

Ziel der Studie ist es, neue Wege zur Charakterisierung individueller Unterschiede beim Bilden von Laut-Buchstaben-Verknüpfungen zu finden, die längerfristig zur Früherkennung von Leseproblemen und zur Entwicklung geeigneten Trainingsmethoden genutzt werden können.

Wir suchen gesunde Erwachsene im Alter zwischen 18 und 35 Jahren mit Muttersprache (Schweizer-) Deutsch, die an unserer Studie teilnehmen wollen. Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich unter: grapholemo@kjpd.uzh.ch

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer (PDF, 1 MB) und in der Studieninformation.

AllRead: Entwicklung einer Leselernsoftware und Evaluation mit bildgebenden Methoden

Im Fokus dieses Projekts steht die zusätzliche Förderung von Kindern mit Problemen beim Leseerwerb in den ersten drei Schuljahren durch eine neue Leselern-App, die wir in Zusammenarbeit mit der Universität Jyväskyläentwickeln und evaluieren. Ziel ist es Lernprozesse im Gehirn der Kinder besser zu verstehen und prädiktive Masse für die Entwicklung der Lesefertigkeiten zu gewinnen, um die Früherkennung von Kindern mit beeinträchtigten Lesefertigkeiten zu verbessen. Das Projekt wird von Fondation Botnar unterstützt.

Wir suchen Kinder in der 2. oder 3. Klasse mit oder ohne Leseschwierigkeiten, die an unserer Studie teilnehmen wollen. Bei Interesse melden Sie sich unter: lexi@kjpd.uzh.ch.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Studienseite: http://www.lexi.uzh.ch

Aus „LEXI“ wird „READY“

Unser neues Projekt „READY“ baut auf unserem Vorgängerprojekt „LEXI“ auf. In der LEXI Studie haben wir eine Gruppe von Kindern mit einem familiären Risiko für Lese- und/oder Rechtschreibproblemen vom Kindergarten bis in die 2. Klasse mittels simultaner EEG/fMRT-Messungen und psychometrischer Verfahren wiederholt untersucht. Erste Resultate dieser Studie sind bereits in internationalen Zeitschriften veröffentlicht worden.

Mit einem weiteren Testzeitpunkt in der 5. bzw. 6. Klasse möchten wir die Entwicklung und Reifung der beim Lesen involvierten Netzwerke im Gehirn bis Ende Primarschule weiterverfolgen. Wir erhoffen uns wichtige Einblicke in individuelle Entwicklungsverläufe bei Kindern mit und ohne Probleme beim Lesen. Zusätzlich haben wir für die Studie „READY“ weitere Kinder in der 5. oder 6. Klasse rekrutiert. Durch diese zusätzliche Rekrutierung untersuchen wir, wie sich die Sprachnetzwerke von Kindern mit und ohne Probleme beim Lesen unterscheiden und gewinnen Erkenntnisse, inwiefern das familiäre Risiko für Leseprobleme, sowie auch das Leseumfeld in der Kindheit die Entwicklung von Sprachnetzwerken im Gehirn beeinflusst.

Die in der „LEXI“ Studie an einer kleinen Gruppe erfolgreich evaluierte Lernapp „Graphogame“ wird in der Studie „AllRead“ weiterentwickelt und unter dem neuen Namen GraphoLearn an einer grossen Stichprobe von Kindern in der zweiten und dritten Klasse getestet.

Lexi Bär

Hier geht's zur Studienseite: www.lexi.uzh.ch

Depression im Kindes- und Jugendalter: Eine MRT Studie

In dieser Studie untersuchen wir Funktion und Struktur des Gehirns bei depressiven und gesunden Kindern und Jugendlichen mittels bildgebender und psychometrischer Verfahren. Im Fokus der Untersuchung liegen die Emotions- und Belohnungsverarbeitung sowie die Gehirnfunktion im Ruhezustand.

In Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe Entwicklungspsychopharmakologie erforschen wir ausserdem die neurobiologischen Effekte und die Wirkung einer Behandlung mit Omega-3-Fettsäuren bei Depression im Kindes- und Jugendalter. Die randomisierte doppelblinde placebokontrollierte klinische Interventionsstudie wird vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützt.