Die psychischen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Jugendliche und ihre Eltern in der Schweiz und erfolgreiche Bewältigungsstrategien

Leitung der Studie: Prof. Meichun Mohler-Kuo und Prof. Susanne Walitza

Neu auftretende Ausbrüche von Infektionskrankheiten, wie die aktuelle Coronavirus-Pandemie (COVID-19), haben oft enorme Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden der Bevölkerung, da während einer Pandemie Angst vor der Krankheit selbst, vor Isolation und  existentielle Sorgen im engeren und weiteren Sinne entstehen. Die Schweiz musste wie viele andere Länder sehr einschneidende Massnahmen wie Quarantänen, soziale Distanzierung oder die massive Einschränkung des öffentlichen Lebens einführen, um den Zusammenbruch des Gesundheitssystems aufgrund einer raschen Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Auch nach der Lockerung der Einschränkungen müssen die Menschen mit den Auswirkungen der bisherigen Restriktionen und mit einer anhaltenden Unsicherheit und teils neuen Ängsten leben. In der vorliegenden Studie sollen die psychischen Auswirkungen und Bewältigungsstrategien bei sozialer Isolation und Angst (unter Berücksichtigung von Homeschooling und Homeoffice, Bewegungseinschränkungen und gleichzeitig hohen Anforderungen an die einzelnen Familienmitglieder) sowie von sozio-ökonomischen Auswirkungen bei Schweizer Jugendlichen und ihren Eltern untersucht werden.

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