Online-Befragung zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf Patienten der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (KJPP) und weitere Teilnehmer: Coronakrise, Psyche und Mediengebrauch

Coronakrise, Psyche und Mediengebrauch

Die Corona-Krise (COVID-19 Pandemie) stellt alle Menschen vor Herausforderungen.  Für Kinder und Jugendliche in psychiatrischer/psychotherapeutischer Behandlung und ihre Familien gibt es ganz besondere Belastungen und Auswirkungen.

Diese untersuchen wir in der KJPP im Rahmen eines europäischen Projekts «The CoRonavIruS Health Impact Survey (CRISIS)» V3.2. Projektleiterin in Zürich ist Frau Prof. Dr. Susanne Walitza.

Die Befragung erfolgt online, ist freiwillig und völlig anonym. Es ist nicht möglich zurückzuverfolgen, wer an der Befragung teilgenommen hat, weder bei der Eltern- noch bei der Patientenbefragung.  Es werden Eltern/Patienten per Email eingeladen, an der Befragung teilzunehmen, unter Wahrung des Datenschutzes.  Deshalb erfolgt die Versendung der Einladung mit dem Link zum Fragebogen durch die verschiedenen Ambulatorien und Fachstellen separat.

Es gibt einen Online-Fragebogen für Kinder (10-13 Jahre), Jugendliche (14-17 (18) Jahre) und für Mutter oder Vater (oder andere Bezugspersonen).  Wenn beide Eltern teilnehmen möchten, füllt jeder einen Fragebogen online aus, mit einem separaten Link.  Die Bearbeitung kann am PC, Tablet oder Handy erfolgen und geschieht durch Anklicken einer Antwort aus mehreren Antwortmöglichkeiten. 

Gefragt wird nach Veränderungen im psychischen und körperlichen Befinden während des Lockdowns (=Reduktionen im öffentlichen Leben, Homeoffice und Schulschliessung) und in der aktuellen Situation (letzte zwei Wochen). Gefragt wird ausserdem nach Auswirkungen auf den Unterricht und auf die kinder- und jugendpsychiatrische Behandlung.  In dem Elternfragebogen werden die Eltern auch nach ihrem eigenen Befinden während der Corona-Krise befragt. Zusätzlich gibt es eine Befragung zu Problemen im Umgang mit Medien / dem Internet und zu Veränderungen in diesem Bereich durch die Krise. Diese Fragen wurden an unserer Klinik entwickelt (PUI Screening; A. Werling, R. Drechsler, S. Kuzhippallil).

Die Ergebnisse der Befragung ermöglichen ganz direkte Schlussfolgerungen, mit welchen Auswirkungen der Coronakrise in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu rechnen sind und wie wir als Behandler darauf reagieren können.  Das schliesst auch die Berücksichtigung von Problemen des Internet- und Mediengebrauchs und die Frage von Mediennutzung in der Therapie ein.  

Zusätzlich werden Eltern von Kindern ab 10 Jahren und Jugendliche (ab 14), die NICHT in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Behandlung sind, per Email eingeladen, an der Umfrage teilzunehmen. So können wir vergleichen, wie andere Familien diese Krisenzeiten erlebt haben.

Wir möchten aus den anonym ermittelten Ergebnissen ableiten, wie wir den Patienten und ihren Familien auch nach der Krise noch am Besten helfen können. Wir hoffen daher sehr auf eine hohe Beteiligung von Patienten und Ihrer Eltern und bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen

Weitere Informationen unter email PUI.COVID@kjpd.uzh.ch

oder bei den Projektkoordinatorinnen:

Dr. Anna Werling Anna.Werling@puk.zh.ch

Prof. Dr. Renate Drechsler Renate.Drechsler@kjpd.uzh.ch